Urbane Entwicklung. Urbane Welt. Gedanken…
Viel ist passiert in den letzten fünfzig Jahren. Auf unserem Planeten steigt die Anzahl der Menschen. Aber auch die Verteilung der Menschen ändert sich. Fast die Hälfte unserer gesamten Menschheit lebt mittlerweile in Städten.
Größere Städte. Mehr Menschen.
Urbanes Wachstum in Afrika und Asien.
Schauen wir auf die globalen Entwicklungen bis hin zum Jahr 2030, wird klar, dass die meisten Stadtbewohner in Afrika und Asien leben werden.
In den kommenden Jahren werden allein die drei Länder Indien, China und Nigeria jeweils eine Milliarde Zuzügler in ihre Städte verzeichnen.
Umfangreiche Bauprojekte werden nötig sein. Zur Schaffung von Wohnraum. Zur Schaffung von Arbeitsraum. Zur Errichtung von Freizeiteinrichtungen. Zur Verbesserung der Mobilität.
Neue Chancen.
Nachhaltige Lösungen.
Die schnell fortschreitende Urbanisierung kombiniert mit dem globalen Bevölkerungswachstum stellt unsere gesamte Menschheit vor Herausforderungen, Aufgaben und Entscheidungen.
Diese Herausforderungen eröffnen uns gleichzeitig einmalige Chancen, kluge und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die unser aller Leben verbessern.
Es liegt jetzt an uns, diese Chancen zu ergreifen. Für unsere Kinder. Für unsere Enkelkinder.
Neues Wohnen. Neues Leben.
Neue Konzepte.
Unsere Vorfahren bauten oft sehr attraktive und zur Region passende Häuser.
An diesem wunderschönen Exemplar (siehe oben) bin ich beispielsweise vorbeigegangen, auf dem Rückweg durch die Dohány Utca zu meinem Hotel in Budapest. Ich frage mich…
„Wie kann es sein, dass wir heutzutage häufig Architekten beauftragen, seelenlose und schlecht isolierte Massenbehausungen zu bauen, von denen viele gerade mal eine Generation lang halten?“
„Wie können wir zukünftig die Prozesse unseres Bauens erschwinglicher gestalten und gleichzeitig schöne, haltbare und im Energieverbrauch sparsame Häuser erschaffen?“
„Sollten wir als „Bürger“ möglicherweise ein Mitspracherecht bekommen, darüber, welche Gebäude in „unserer Straße oder Gegend“ hochgezogen werden dürfen?
Einige von uns würden dieses sicherlich begrüßen.“
Neue Blickwinkel. Neue Möglichkeiten.
Urbane Kreativität.
Seit langer Zeit bieten Städte Möglichkeiten für Sport, Spiel und Freizeit.
Öffentliche Sportplätze, Eissporthallen, Schwimmbäder, Spielplätze, Fahrradwege und Parks sind in den meisten Städten allgegenwärtig.
Viele der neuen urbanen Projekte beweisen darüber hinaus, dass sie enorm kreativ sind.
Sie eröffnen uns neue Blickwinkel und attraktive Möglichkeiten im Hinblick auf bislang ungenutzte urbane Räume.
Zum Beispiel, für den „Bentway“ in Toronto wurde eine 1,75 km lange Brachfläche unterhalb einer Hochstraße neugestaltet.
Urban Sports.
Seit einiger Zeit stehen bislang unbeachtete urbane Flächen im Fokus von innovativen Stadtplanern. Auch lokale Aktivisten und Unternehmer schauen hier genauer hin.
In Glasgow wird beispielsweise unter einem Teil der Schnellstraße M74 ein Sportpark für Jugendliche entstehen.
Diese gesamte Fläche war lange nur Ödland – bis zu dem Zeitpunkt, dass jemand hier das enorme Potenzial gesehen hat.
Und nun wird der Raum unterhalb der Schnellstraße M74 in einen ästhetischen Ort verwandelt. Für neuen urbanen Sport. Für soziale Kontakte.
Auf einem leerstehenden Platz in Brooklyn, einem Stadtteil von New York City, wurde ein Bike-Park für Kinder angelegt.
In Mumbai legten lokale Unternehmer auf ungenutzten Flächen Felder mit Kunstrasen an und machten sich hier die Beliebtheit von 5-gegen-5-Fußball geschäftlich zunutze.
Urban Gym.
Große Projekte erfordern immer städtebauliche Genehmigungen und Zuschüsse. Nur so lässt sich auch gewährleisten, dass diese Projekte einen längeren Zeitraum überdauern. Im Gegenzug profitieren hierbei Anwohner und Besucher langfristig von den neuen Entwicklungen.
Doch auch die kleineren Projekte sollte man niemals unterschätzen.
Viele sind lokal inspiriert und außerordentlich visionär.
Beispielsweise Urban Gym Projekte können neue Blinkwinkel und kreative Möglichkeiten für eine attraktive Raumnutzung aufzeigen.
PARKOUR
… ist die wahrscheinlich älteste und bekannteste der neuen urbanen Sportarten. Sie wurde ursprünglich in Frankreich entwickelt. In Anlehnung an ein militärisches Fitnesstraining beinhaltet Parkour einen attraktiven Hindernislauf über natürliche und gebaute Strukturen. Durch ununterbrochenes Springen, Laufen, Hüpfen, Rollen und Klettern bietet Parkour Wettbewerbscharakter und gleichzeitig ein großartiges Workout.
CALISTHENICS
… langweilig sieht anders aus :-))
Wie halten Sie sich fit in Ihrer Stadt?
Ich, auf jeden Fall, gehe jetzt raus und laufe noch eine halbe Stunde durch den Park.
Dankeschön für´s Lesen.
Meinungen und Kommentare sind ausdrücklich gewünscht.
Haben Sie Wünsche, Anmerkungen oder Fragen?
Ich freue mich auf Ihre Nachricht.
Viele Grüße, Ihr Frank Mendel
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